Schloss Gadebusch heinrichs version

Zukunft Schloss Gadebusch

Das Schloss Gadebusch, Kulturdenkmal nationaler Bedeutung, ist seit 2017 im Besitz der Stadt Gadebusch und wird von der Kommune in Kooperation mit dem Förderverein Renaissanceschloss und Museum Gadebusch e.V. sowie der kultursegel gGmbH zu einem Ort der Kultur und Bildung entwickelt und sukzessive saniert.
Neben einer öffentlichen, lokal verankerten inhaltlichen Ausrichtung soll der Ort als landesweit wirkende Akademie der musikalisch-kulturellen Bildung fungieren, welche in Mecklenburg-Vorpommern als letztem Flächenland in Deutschland noch nicht existiert.

 

Akteure

Die Stadt Gadebusch hat als Eigentümerin und Bauherrin des Schlosses kultursegel das Mandat erteilt, die weiterführende Konzeptentwicklung der „Kultur- und Bildungsstätte Schloss Gadebusch“ auszuarbeiten und damit die Grundlage eines langfristigen und nachhaltigen Betriebs der Schlossanlage zu ermöglichen. Dieser Prozess mündete im Juli 2020 in einem vorläufigen Nutzungs- und Betriebskonzept, das gegenwärtig im Austausch mit Politik und Gesellschaft zu einem integrierten Gesamtkonzept vertieft und validiert wird. Der Förderverein begleitet diesen Prozess unterstützend. Um selbst aktiv die Zukunft des Schlosses Gadebusch als Ort der Kultur und Bildung mitzugestalten, gab es von Ende Mai bis Mitte Juni 2020 eine große Online-Umfrage, an der weit über 400 BürgerInnen teilgenommen haben.

 

 

 








Konzept und Funktionen

Unter dem Dach des Kultur- und Bildungsortes Schloss Gadebusch sollen eine Akademie der musikalisch-kulturellen Bildung als Ort für Fort- und Weiterbildungen sowie Probenphasen, ein Museum, ein Schlosscafé, eine Herberge, weitere Räumlichkeiten wie der Renaissance-Saal für Veranstaltungen und Ausstellungen sowie die Außenfläche für Konzerte, Feste und Märkte entstehen. Den Zwischenbericht zur Konzeptentwicklung vom Februar 2020 können Sie hier einsehen.
Außerdem können Sie hier einen 60-minütigen Podcast mit Karl Heinrich Wendorf,
kultursegel-Geschäftsführer, über seine Motivation und die Rolle von kultursegel im Entwicklungsprozess hören
.
 

Veranstaltungen

Seit dem Erwerb des Schlosses haben die Stadt sowie der Förderverein erfolgreich zahlreiche Veranstaltungen auf dem Schlossberg realisiert. So fanden unter anderem Feste, Märkte und Konzerte statt, die von sehr vielen BürgerInnen besucht
wurden.
Zudem gab es Arbeitseinsätze und Info-Veranstaltungen zur Schlossentwicklung.
Einen gesamten Überblick über die zahlreichen Aktivitäten finden Sie auf der Website des Fördervereins.
Im Januar 2020 ist außerdem das Projekt “kultur.schloss.gadebusch” gestartet, das im Rahmen des LandKULTUR-Programms des Bundeslandwirtschaftsministeriums gefördert wird. Hier können Sie die Pressemitteilung dazu ansehen.

 

Stand der Sanierung

Die Genehmigungsplanung für alle Gebäude ist erfolgt, die Bauanträge wurden eingereicht und erste Baugenehmigungen liegen vor. Von Seiten der Stadt werden für die umfangreiche und mehrjährige Sanierung kontinuierlich Förderanträge gestellt. Im
Jahr 2020/21 werden die West- und Südfassade des Schlosses sowie die Terrazzo-Brüstungsplatten im Aula-Gebäude saniert. Dafür wurden Fördermittel des Bundes, des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der LEADER-Region, des Landkreises
Nordwestmecklenburg, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zugesagt bzw. in Aussicht gestellt.

Die Entwicklung des Kultur- und Bildungsortes Schloss Gadebusch wird gefördert durch:







 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Stadt Gadebusch ist stolz, dass das Schloss Gadebusch als Kulturdenkmal nationaler Bedeutung 2017 in städtische Hand gebracht werden konnte und wir damit das landeshistorisch einmalige Ensemble vor dem weiteren Verfall bewahren konnten.
Seitdem treiben wir intensiv die Sanierung hin zu einem Ort der Kultur und Bildung voran, sodass das Wahrzeichen unserer Stadt wieder erblühen und als ein Impulsgeber für das gesellschaftliche Leben wirken kann. Neben einem hochengagierten Förderverein steht uns dabei kultursegel als gemeinnütziger Konzeptentwickler vertrauensvoll an der Seite und unterstützt uns mit Rat und Tat.
Arne Schlien
Bürgermeister der Stadt Gadebusch


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Stadt Gadebusch hat mit dem Kauf und der schrittweisen Sanierung der Immobilie Schloss Gadebusch eindeutig ihre Verantwortung für die Stadtentwicklung wahrgenommen. Der Landkreis Nordwestmecklenburg begrüßt das Projekt „Zukunft Schloss Gadebusch“ zur Entwicklung einer überregionalen Kultur- und Bildungsstätte. Die Realisierung des Projektes könnte über die Grenzen der Stadt Gadebusch, des Landkreis Nordwestmecklenburg und des Landes Mecklenburg-Vorpommern hinaus für die Metropolregion Hamburg von Bedeutung sein.
Kerstin Weiss
Landrätin des Landkreises Nordwestmecklenburg


 
 
 
 
 
 
 

Ich hatte Gelegenheit beim Tag des offenen Denkmals 2019 die Schlossanlage in Gadebusch zu besuchen. Die Initiative und das Engagement, die Schlossanlage als lebendigen Ort zu entwickeln, finde ich lobenswert. Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitstreitern weiterhin viel Schaffenskraft und Erfolg bei der Umsetzung Ihres Vorhabens.
Susanne Bowen
Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nach dem Erwerb des Schlosses durch die Stadt Gadebusch im Jahr 2017 hat unser Verein seine Fördertätigkeiten um die Schlossanlage erweitert und seitdem mit viel Herzblut die Entwicklung auf dem Schlossberg mitbegleitet und befördert. In diesem Zuge haben wir seither viele neue Mitglieder gewinnen können sowie Arbeitseinsätze und Veranstaltungen zugunsten der Sanierung des Schlosses auf die Beine gestellt. Auf diesem Weg begleitet uns auch die gemeinnützige Organisation kultursegel, die sich mit großem Engagement eng mit der Stadt und uns für eine gelingende Entwicklung und langfristige sinnvolle Nutzung des Schlossbergs als Ort der Kultur und Bildung stark macht.
Bringfriede Weidemann
Vorsitzende des Fördervereins Renaissanceschloss und Museum Gadebusch e.V.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ich engagiere mich als Gadebuscher Stadtvertreter für die Wiederbelebung der Gadebuscher Schlossanlage, weil sie vielen Bürgern am Herzen liegt und nach meiner Überzeugung eine große Chance für die Entwicklung der Region ist. Meine Tätigkeit als Koordinator für die Schlosssanierung macht mir Freude, da ich von vielen Seiten unterstützt werde – vom Förderverein, von kultursegel, von unserem Bürgermeister und nicht zuletzt von unserer Stadtvertretung. Ich bin mit dem Schloss seit meiner Schulzeit auf dem Schlossberg sehr eng verbunden, und darf nun meine Erfahrung als selbstständiger Bauingenieur und die meines Netzwerkes in die Planung und Sanierung des Areals einbringen.
H.-Christoph Struck
Projektkoordinator für die Schlosssanierung


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die kunsthistorische Bedeutung von Schloss Gadebusch ist herausragend, da es mit dem Schweriner Schloss und dem Fürstenhof in Wismar zu den drei herzöglichen Schlössern der mecklenburgischen Backsteinrenaissance gehört, die als Sinnbild für eine Blütezeit der mecklenburgischen Kunst und Kultur steht. Wir sind beeindruckt vom hohen Engagement der Stadt und seiner Bürger sowie vom professionellen Agieren des Fördervereins, wünschen der weiteren Entwicklung des Schlossbergs alles Gute und haben sehr gerne die Restaurierung der meisterlichen Terrakotten unterstützt.
Friedrich-Wilhelm von Rauch
Stiftungsdirektor der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Prof. Höppner über Kultursegel
 
 
 
 
 
 

Die IHK zu Schwerin unterstützt die Konzeption der Schlossanlage Gadebusch als Begegnungs- und Vernetzungsort mit überregionaler Strahlkraft. Insbesondere in dem interdisziplinären Ansatz, welcher sowohl die Belange von Kultur und Bildung, als auch Politik und Wirtschaft berücksichtigt, sehen wir großes Potenzial, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln.
Siegbert Eisenach
Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin


 
 
 
 
 
 
 
 

Das mit knapp 100.000 Euro vom Bund geförderte LandKULTUR-Modellprojekt ,kultur.schloss.gadebusch‘, welches von 2020 bis 2022 das kulturelle Leben auf dem Schlossberg mit Investitionen in mobile Veranstaltungstechnik, Markenbildung und Personalressourcen wie für Netzwerkarbeit stärkt, ist sehr überzeugend und es ist überaus sinnvoll, dass dieses Vorhaben die langfristige Entwicklung der Schlossanlage zu einer attraktiven Kultur- und Bildungsstätte befördert.
Dietrich Monstadt
Abgeordneter des Deutschen Bundestags


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Sanierung und Entwicklung der Schlossanlage Gadebusch zu einem Kultur- und Bildungsort ist ein zukunftsweisendes Beispiel für die adäquate Nutzung eines wertvollen historischen Gebäudeensembles – rund um das Gadebuscher Renaissanceschloss als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung – und stellt einen Zugewinn für die gesamte Region dar. Besonders hervorzuheben ist das Engagement des Fördervereins als eine tragende Säule des Vorhabens, der zusammen mit der Stadt Gadebusch und kultursegel die Entwicklungen befördert. Ich werde mich für die Unterstützung dieses ambitionierten Projekts einsetzen und stark machen.
Frank Junge
Abgeordneter des Deutschen Bundestags


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wir befürworten die Initiative zur Gründung einer Akademie der musikalisch-kulturellen Bildung auf dem Schlossberg Gadebusch außerordentlich und nachdrücklich. Als Landesmusikrat Mecklenburg-Vorpommern würden wir diesen Ort als „Heimstätte unserer Projekte“ wie für die Probenphasen der Landesjugendensembles nutzen und möchten als Dachverband für unsere Mitgliedsorganisationen den immer wieder geäußerten Bedarf danach mit Nachdruck vertreten. Der Landesmusikrat ist davon überzeugt, dass es im Zusammenwirken mit der Stadt Gadebusch, kultursegel, dem Schlossförderverein, dem Landkreis, dem Denkmalschutz und nicht zuletzt auch gemeinsam mit dem Land möglich sein sollte, diesem mit so viel Herzblut und Engagement begonnenen Projekt zu seiner Realisierung zu verhelfen.
Prof. Dagmar Gatz
Präsidentin des Landesmusikrats MV

Prof. Höppner über Kultursegel
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wir befürworten die Idee einer Akademie der musikalisch-kulturellen Bildung als wichtigen Beitrag für eine qualitativ hochwertige, nachhaltige und vernetzte Kultur- und Bildungsarbeit in diesem Bundesland. Die Schlossanlage Gadebusch ist aus unserer Sicht ein guter Standort. Die Hochschule für Musik und Theater Rostock würde den Ort für Probenphasen der Young Academy Rostock und der Musikensembles, für Workshops des Instituts für Schauspiel sowie für musik- und theaterpädagogische Fort- und Weiterbildungen nutzen. Wir sehen in dem Vorhaben gute Möglichkeiten für die zukünftige inhaltliche Zusammenarbeit.
Prof. Dr. Oliver Krämer
Amtierender Rektor der Hochschule für Musik und Theater Rostock

Dr. Markus Fein
 
 
 
 
 
 
 
 

Ich begrüße die Initiative zur Realisierung einer Akademie der musikalisch-kulturellen Bildung in Mecklenburg-Vorpommern als einen gemeinsamen Treffpunkt der Kultur- und Bildungsakteure des Landes. Ein solcher Ort könnte der reichen Musikkultur des Landes viele Impulse geben und ein wichtiges Forum für künstlerischen Austausch, Lernen, Musizieren und Zuhören bilden.
Dr. Markus Fein
Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Prof. Höppner über Kultursegel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Musikbildungsstätten sind bundesweit zentrale und nicht mehr wegzudenkende Ankerpunkte sowie Multiplikatoren in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.
Sie pflegen durch ein vielfältiges auf die Region abgestimmtes Angebot die Kulturelle Vielfalt und entwickeln diese in einem gesellschaftlichen Dialog weiter.
Für das Land Mecklenburg-Vorpommern betrachte ich diese Initiative als einen Glücksfall für die Weiterentwicklung einer lebendigen Bildungs- und Kulturlandschaft.
Prof. Christian Höppner
Generalsekretär des Deutschen Musikrates


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wir begrüßen es aus Sicht des Verbands der Bundes- und Landesmusikakademien in Deutschland, wenn auch in Mecklenburg-Vorpommern eine solche Einrichtung aufgebaut würde. Eine zentrale Bildungsstätte im Land fördert das Musizieren des Nachwuchses und die Qualitätsentwicklung gerade im Ensemble- und Orchesterbereich in höchstem Maße. Fortbildungen für alle Bereiche des Musiklebens gibt es darüber hinaus in der Regel in dieser Breite nur an Landesmusikakademien.
Als Besonderheit ist das Potenzial zur Vernetzung der Musikszene im Land hervorzuheben, woraus sich eine Quelle ständiger Innovationen für das Musikleben bildet. Die meisten Akademien sind so stark nachgefragt, dass Buchungen für probende Ensembles oft mindestens ein Jahr im Voraus stattfinden müssen. Insofern würden wir uns freuen, wenn auch im Nordosten Deutschlands eine entsprechende Einrichtung dieser hohen Nachfrage nachkommen könnte.
Antje Valentin
Direktorin der Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen, Sprecherin des Verbands der Bundes- und Landesmusikakademien in Deutschland


 
 
 
 
 
 
 
 

Als bundesweit und international aktive Organisation zur Förderung junger Musiker*innen sehen wir in der angestrebten Akademiegründung das Potenzial, einen neuen und besonders profilierten Ort der Musik und Gemeinschaft zu schaffen. Wir appellieren an die Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft, den Sanierungsprozess und die zukünftige Akademienutzung zu unterstützen, um einen impulsgebenden und bisher im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern fehlenden Akademieort der musikalisch-kulturellen Bildung und Fortbildung als wichtiges infrastrukturelles Element zu ermöglichen.
Johannes Freyer
Präsident der Jeunesses Musicales Deutschland

Clemens Seemann, junge norddeutsche Philharmonie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Da Musik stets mehr ist als die Summe der einzelnen Musiker, sind die äußeren Rahmenbedingungen stets mitentscheidend für das Gelingen musikalischer Spitzenleistungen und diese sind wiederum häufig untrennbar mit dem Ort ihrer Entstehung
verbunden. Die geplante Akademie der musikalisch-kulturellen Bildung ist somit ein in MV einzigartiges Zentrum der Kultur, mit dessen Potenzial sich die jnp gerne verknüpfen möchte.
Clemens Seemann
Vorsitzender des Gründungsvorstands der jungen norddeutschen philharmonie


 
 
 
 
 
 
 
 

In einer diverser und vielfältiger werdenden Gesellschaft gewinnt die völkerverbindende und alle Sprachbarrieren überwindende Kraft der Musik eine immer größere kulturelle Bedeutung. Um der Begegnung mit ihr Raum zu geben, braucht es magische Orte, an denen Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, einzigartige kulturelle Erlebnisse erfahren können. Genau solch ein Ort soll in Mecklenburg-Vorpommern dank der Initiative junger Rückkehrer entstehen, wozu ich nur ermutigen kann.
Dr. Matthias von Hülsen
Kinderarzt, ehem. Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und Gesamtleiter von Krzyzowa-Music